Schlossgymnasium Gützkow

Parkstraße 18 • 17506 Gützkow

Die Idee …

... hatten Miriam, Nicole und Eric 2007 von einem Jugendkongress in Berlin mitgebracht. Sie passte gut zu ihrem Engagement an der Schule, mit Fachvorträgen und Schaukästen auf das Thema Rechtsextremismus und häusliche Gewalt aufmerksam zu machen. Gemeinsamgingen sie daran, für das Projekt Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage unter MitschülerInnen , LehrerInnen sowie MitarbeiterInnen der Schule zu werben.

Die Initiativgruppe …

... in nun zweiter Generation besteht aus Aline, Carolin, Odette, Richard, Florian und Leo. Zusammen mit ihrer Schulsozialarbeiterin stellen sie seit drei Jahren eine Menge an ihrer Schule auf die Beine. Mit dem Thema Cybermobbing waren sie z.B. in aber auch außerhalb der Schule präsent, im letzten Schuljahr hatten sie für die neuangekommenen Siebtklässler Workshops zu Zivilcourage, rechtsextremistische Symbole und Kleidung sowie Rechtsextremismus und Alltag vorbereitet und durchgeführt- eine wirkungsvolle Initiative, den Gedanken von Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage auch an die nächste Generation weiterzugeben.

Die Unterschriften …

... lagen am Ende mit einem positiven Votum zu der Päambel und  Selbstverpflichtung von SoR-SmC bei ca. 80 Prozent.

Die Paten …

... wurde der Fanbeauftragte von FC Hansa Rostock, Axel Klingbeil (inzwischen leider verstorben).   "Es ist gut zu wissen, dass es hier junge Menschen gibt, die sich mit dem Thema auseinandersetzen", betonte er noch während der Titelverleihung 2008. Die neuen Aktiven wollen den Kontakt zu FC Hansa Rostock nun wieder aufnehmen. 

Die Titelverleihung …

... fand am 28.Februar 2008 mit zahlreichen Gästen und feierlicher Umrahmung, u.a. mit  dem Auftritt des Chores des Schlossgymnasiums, statt. Die Landrätin, Barbara Syrbe lobte die SchülerInnen, die damit den ersten Titel im Landkreis und fünften im Bundesland errungen hatten: "Ich bin stolz, so engagierte Schüler in unserem Kreis zu haben!"

Die Projekte …

... sind auch in der zweiten SchülerInnengeneration interessant und vielfältig. Dazu gehören eine Wanderausstellung zu Rechtsextremismus von der Friedrich-Ebert-Stiftung, für die sich die SoR-SmC-Aktiven schulen ließen und deren Führungen große Resonanz bei ihren MitschülerInnen fand sowie eine Informationsveranstaltung für Eltern und ältere SchülerInnen durch das Landeskriminalamt zum Thema Rechtsextremismus. Auf neue Ideen können wir gespannt sein, vor allem wenn es gilt, neue SchülerInnen für das Projekt mit ihren vielfältigen Themen und Aufgaben zu interessieren..