Krusensternschule Schmarl

Stephan-Jantzenring 6 • 18106 Rostock

Die Idee …

... stieß in der Krusensternschule auf eine offene Tür. "Schon lange beschäftigen wir uns an der Schule mit den Themen Rassismus und Diskriminierung", erklärt die Schulleiterin, Frau Bernhardt. "An unserer Schule lernen mehr als 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler aus anderen Herkunftsländern. Der Titel ist für uns eine Herzensangelegenheit."

Die Initiativgruppe …

... wurde die sogenannte SoBi-Gruppe. Sie besteht aus den Schülerinnen und Schülern der 7. bis 10. Klassen Victoria, Hanna, Vincent, Ali, Vera, Janitza, Sophie, Philipp, Johannes, Sharifa und Laura. Die meisten haben bereits eigene Erfahrungen mit Diskriminierung gemacht und wollen nun im Rahmen von Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage aktiv dagegen vorgehen. Ihren Titel verdankt die Gruppe der Leitung durch den Kooperationspartner, Soziale Bildung e.V., der sie gemeinsam mit einer Lehrerin begleitet. 

Die Unterschriften …

... sammelten die Aktiven in den Klassen und im LehrerInnenkollegium. Auch das technische Personal wurde befragt. Insgesamt kamen 86 Prozent an positiven Voten zusammen: ein klares Bekenntnis gegen Diskriminierung und Gewalt und vor allem für Zivilcourage an und auch außerhalb der Schule!

Die Paten …

... ist die Patin, Frau Andrea Sparmann, Radiomoderatorin und ehemalige Schülerin der Schule. "Ich bin gerührt", erklärt sie während der Titelverleihung, "und werde die Schule gern in ihren Vorhaben unterstützen."

Die Titelverleihung …

... fand am 25.10.2013 auf der "Krusenstern", einem russischen Segelschiff und Partner der gleichnamigen Schule statt. Zahlreiche Gäste waren geladen und ein farbenfrohes Programm vorbereitet. Kapitän Novikow sprach ein Grußwort, Schülerinnen und Schüler sangen, trommelten und rappten, und die Kadetten zeigten mit ihren Tänzen, was sie im wahrsten Sinne des Wortes auf die Beine stellen können.  Mit Wind in den Segeln heißt es nun auch für die Krusensternschule: "Volle Kraft voraus"!

Die Projekte …

... werden nicht lange auf sich warten lassen. Bereits in den vergangenen Treffen hat die Aktivengruppe Themen gesammelt, die sie interessieren. Es soll dabei u.a.  um Mobbing, Sexismus, Menschenrechte oder Rassismus im Sport gehen.