Ecolea, Internationale Schule Rostock

Fritz-Reuter-Straße 10 • 18119 Rostock-Warnemünde

Die Idee …

„Es ist doch selbstverständlich, dass sich eine internationale Schule, wie wir es sind, in den Öffentlichkeit gegen Rassismus und Diskriminierung ausspricht“, sagt Josef bei einem ersten Kennenlerngespräch mit der Landeskoordinatorin für SoR-SmC, Katrin Schulz von der RAA MV e.V.. Zwei Schülerinnen, Linnea und Miriam, erzählen, wie alles anfing: „Wir wollten etwas gegen Rassismus tun und bekamen den Hinweis auf das Netzwerk von unserer Lehrerin. Dann ging es schon los, mit der Vorstellung des Programms und der Unterschriftensammlung in der Schule.“

Die Initiativgruppe …

… oder, wie sie sich selbst nennen, das Courage-Team besteht aus Isabell, Josef, Gabriel, Michel, Linnea, Nina und Miriam unter Leitung ihres Schulsozialarbeiters Thomas Waligora. Es trifft sich regelmäßig alle 2 Wochen. Allesamt Neun- und Zehntklässler, denen nun besonders wichtig ist, auch die nachwachsenden Schülerinnen und Schüler dafür zu begeistern.

Die Unterschriften …

… wurden in den einzelnen Klassen gesammelt. Hier war manchmal ein Nachsteuern nötig, dabei zu erklären, worum es bei dem Programm eigentlich geht. Das Ergebnis fiel gut aus. Insgesamt bekannten sich mehr als 70 % der Schule mit ihrer Unterschrift dazu, sich regelmäßig mit den Themen zu befassen und Zivilcourage zu zeigen.

Die Paten …

... bzw. der Pate wurde getreu dem maritimen Image der Schule der Top- Segler Matthias Bohn. Das Courage-Team erinnert sich an sein treffendes Statement: „Wir sind mit Vielen gemeinsam auf einem Boot“.

Die Titelverleihung …

... fand am 29.August 2014 im Rahmen der Schulversammlung in der Turnhalle statt. Feierlich umrahmt von der Jazzband der Schule und mit prominenten Gästen, u.a. dem Vertreter des Schulträgers, Herr Dr. Olsen und Herrn Meyer als Schulamtsleiter der Hansestadt Rostock übergab Herr Dr. Daniel Trepsdorf, Leiter des RAA-Regionalzentrums für demokratische Kultur NWM das Schild und die Urkunde. „Wir verstehen den Titel nicht als Preis oder Auszeichnung für die bereits geleistete Arbeit, sondern als eine Selbstverpflichtung für die Gegenwart und die Zukunft“ erklärte Katja Dudeck, Schulleiterin des Gymnasiums.

Die Projekte …

... haben mit Spendenläufen und Basar angefangen. Jetzt geht es darum, ein nachhaltiges Projektmanagement an der Schule zu etablieren: Methoden und Übungen kennen zu lernen, um jüngere Schülerinnen und Schüler über SoR-SmC zu informieren und in der Antidiskriminierungsarbeit fit zu machen oder Projekte gemeinsam mit anderen Schulen in der Region zu starten. Dabei wollen sie an der bereits praktizierten Vernetzung mit der Krusensternschule, dem Erasmus- Gymnasium Rostock und einer Schule aus Evershagen anknüpfen. Zudem ist lt. Herrn Waligora die Einrichtung eines Wahlpflichtkurses für SoR-SmC im Gespräch, eine eigene Namensfindung des Courageteams neben einer öffentlichkeitswirksamen Darstellung steht noch aus, und die Patenschaft zu Mathias Bohn will mit Leben erfüllt werden. Wir sind sicher, bald Neues vom Courage-Team zu hören.